Struktureller Jugendschutz

Als dritte "Säule" des Kinder- und Jugendschutzes können diejenigen Aktivitäten der Jugendhilfe verstanden werden, die auf die Lebensbedingungen junger Menschen einwirken und durch strukturelle Maßnahmen Gefährdungspotentiale angehen bzw. verhindernn sollen (Schaffung kinder- und jugendgerechter Lebensbedingungen).

Lebensräume von Kindern und Jugendlichen sollen hierbei angepasst und verbessert werden, indem gesellschaftliche Zusammenhänge und Strukturen, die die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen können, erkannt und durch gestaltende und planende Maßnahmen beseitigt werden.

"Kinderfreundlichkeitsprüfungen" sind ein Mittel, um Lebensräume für Kinder und Jugendliche zu verbessern.

Mögliche Handlungsfelder:

  • Verkehrsplanung
  • Stadtplanung
  • Spielraumplanung / Freizeitstättenplanung
  • Umweltschutz
  • Verhinderung von Armut und struktureller Vernachlässigung

Quellenverzeichnis:

Gernert, Wolfgang: Jugendschutz und Erziehung zur Mündigkeit; Moritz Diesterweg Verlag, Frankfurt am Main 1985; 1. Auflage Informationsmaterial vom Jugendamt Fulda
http://www.bag-jugendschutz.de/
http://www.landkreis-goslar.de/Tourismus/Jugend-Online/Jugendschutz/Jugendschutz.htm
http://www.rhein-neckar-kreis.de/Amt51/kinder-.htm